A  B  C  D  E  F  G  H I  K  L  M  N  O  P  R  S  T U  V  W  Z

ABC-Analyse

 

Einteilung der Artikel in Umsatzklassen. Beispiel: A-Artikel 80 Prozent vom Umsatz, B-Artikel 15 Prozent, C-Artikel 5 Prozent.

Above-the-line

 

Klassische Marketing-Aktivitäten wie TV- und Anzeigenwerbung, Hörfunk, Kino und Plakate

Adapterplatte

 

Verbindungselement zwischen Display und Chep-Palette

Add-a-card-Anzeige

 

Die Anzeige mit angeklebter Bestellkarte

Added value

 

Zusatznutzen

Advertising

 

Werbung

Affektkauf

 

Emotional verursachter Spontankauf ohne rationale Begründung

Affichen

 

Großplakate in der Außenwerbung

After Sale Service

 

Bezeichnet alle Kundendienst-Maßnahmen nach erfolgtem Kauf, z. B. Service-Hotline.

AIDA-Formel

 

Wirkungsmodel in Werbung und Verkauf:
A - attention » Aufmerksamkeit erregen
I - interest » Interesse wecken
D - desire » Drang / Wunsch erzeugen
A - action » Kaufaktion auslösen

Aktionsplatzierung

 

Sonderplatzierung in Verbindung mit einer Preisreduktion

Aktionspreis

 

Zeitlich begrenzter Preis unter dem Standardpreis eines Produktes.

Andruck

 

Probedruck bei herkömmlicher Drucktechnik, Korrekturen sind noch möglich, aber teuer

Antizyklische Werbung

 

Werbemaßnahmen werden den Konjunktur- oder Saisonzyklen entgegengesetzt vorgenommen

Ausfallhonorar

 

Finanzieller Ausgleich für eine zwar erbrachte, aber nicht zur Anwendung gelangte Leistung. Beispiel: A. für einen nicht realisierten Prospektentwurf ca. 25 % vom Normalhonorar

Awareness

 

Aufmerksamkeit, welche eine Kommunikationsmaßnahme bei der Zielgruppe erzielt.

Seitenanfang

Badge

 

Markenzeichen, Marke, Abzeichen (an der Kleidung getragen)

Bei- oder Einhefter

 

Prospekt oder sonstige Drucksache, die in Zeitschriften eingeheftet bzw. am Bund angeleimt wird

Beikleber

 

In Printmedien "beigeklebte" Werbemittel oder Warenproben

Beilagen

 

Werden Zeitungen und Zeitschriften lose beigefügt

Below-the-line

 

Alle nicht-klassischen Marketingaktivitäten wie Verkaufsförderung, Telefonmarketing, Sponsoring, Eventmarketing

Beschnitt

 

Damit beim Papierschnitt kein weißer Rand stehen bleibt, muß eine Abbildung, die eine ganze Seite füllt, oben, unten und außen jeweils einige Millimeter Formatzugabe haben.

Billings

 

Höhe des Werbeetats, nicht zu verwechseln mit dem Entgelt für geleistete Agenturarbeit (dies heißt Gross-Income und enthält alle Provisionen und Honorare)

Blickzone

 

Regalbereich, der im direkten Blickfeld des Konsumenten liegt. -> Sichtzone

Blisterware

 

Hängeware im Verkaufsregal

Blueprint

 

Blau- bzw. Lichtpausen

Bodendisplay, -schütte, -steller

 

Schütt- oder Sortierware tragendes Display mit befüllbarer Fläche oder Trays.

Bonwert / Bon pro Einkauf

 

Durchschnittlicher Einkaufsbetrag

Brand / brand name

 

Marke/Markenartikel

Brand equity

 

Markenwert

Break-even Point

 

Nutzen- und Gewinnschwelle, bei dem die Erlöse der abgesetzten Produkte gerade die Gesamtkosten decken

Briefing

 

Vorgaben (Ziele, Zeitplan, Budget etc.) für eine Marketingsmaßnahme, meist an die Agentur, aber auch innerbetrieblich.

Bückzone

 

Regalbereich unter der Griffhöhe (Regalhöhe 60 cm).

Bundling

 

Bündelung verschiedener Produkte oder Dienstleistungen, die im Paket günstiger als einzeln angeboten werden

Seitenanfang

Carry-over-Effekt

 

Absatzänderung nach Beendigung einer Verkaufsförderungsaktion.

Category Management

 

Sortimentssteuerung, bei der Warengruppen (Categories) als strategische Geschäftseinheiten betrachtet werden

Category Share

 

Anteil eines Produktes am Warengruppenumsatz

CCG

 

Centrale für Co-Organisation, Köln, die verschiedene Nominierungen im Handel vornimmt (insbesondere EAN-Codes, aber auch z. B. Palettenhöhe)

CD (Corporate Design)

 

Einheitliches visuelles Erscheinungsbild eines Unternehmens (Bestandteil der Corporate Identity - CI)

Channel-Marketing

 

Unterschiedliche Marketingstrategien für einzelne Vertriebsschienen

Chep-Palette

 

Mehrwegpalette aus Kunststoff in ¼ , ½, oder 1/1 Euro (=80x120cm)

CI (Corporate Identity)

 

Unternehmens-Persönlichkeit, die sich im Verhalten, der Kommunikation und dem Erscheinungsbild einer Unternehmung zeigt. Die CI-Komponenten wirken nach innen und nach außen und erzeugen in der Öffentlichkeit ein spezifisches Image.

Claim

 

Werbebehauptung, zentrale Werbeaussage

Co-Branding

 

Gemeinsamer Auftritt verschiedener Produkte (zum Zweck der Kostenteilung)

Co-Marketing

 

Partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Industrie und Handel im Marketing

Consumer Promotion

 

Konsumorientierte Verkaufsförderung. Beispiele: kostenlose Proben, Preisausschreiben, Prämien, Rückerstattungsangebote, Vorführungen, Coupons, etc.

Convenience Shops / Stores

 

Nachbarschaftsläden, meist Tankstellen oder Kioske, mit hoher Sortimentbreite, geringer Sortimenttiefe und längeren Öffnungszeiten

Convenience-Products

 

Produkte, die sich durch einfaches Handling und eine schnelle Zubereitungszeit auszeichnen (Fertigprodukte, Fertigmenüs)

Copystrategie

 

Festlegung des inhaltlichen Grundkonzepts einer Marketing-/Werbekonzeption

Corporate Design (CD)

 

Einheitliches visuelles Erscheinungsbild eines Unternehmens (Bestandteil der Corporate Identity - CI)

Corporate Identity (CI)

 

Unternehmens-Persönlichkeit, die sich im Verhalten, der Kommunikation und dem Erscheinungsbild einer Unternehmung zeigt. Die CI-Komponenten wirken nach innen und nach außen und erzeugen in der Öffentlichkeit ein spezifisches Image.

Cross-Promotions

 

Gemeinsame Verkaufsförderungsaktionen von Produkten über unterschiedliche Warengruppen hinweg

Cross-Selling

 

Verkauf weiterer (ergänzender) Produkte eines Unternehmens an Kunden, die ein Produkt gekauft haben

Crowner

 

Kopfschild bzw. Aufsatz für Displays oder Ausstellungsstücke

CTP computer-to-plate

 

Digitales Übertragungsverfahren vom Computer direkt (ohne Film) auf die Druckplatte

Customer value

 

Kundennutzen

Seitenanfang

Database-Marketing

 

Marketingmaßnahmen auf der Basis von Daten, die über (potentielle) Kundengruppen oder Einzelkunden in Datenbanken vorliegen und die nach verschiedenen Gesichtspunkten ausgewertet werden

Dealer Promotion

 

Auf den Handel gerichtete Verkaufsförderung (POS/POP- Material, Kooperative Werbung, Händlerschulung, etc)

Degustationsaktion

 

Verkostungsaktion

Desktop Publishing (DTP)

 

Gestaltung von Druckvorlagen (ganze Seiten mit Bildern und Texten) am Bildschirm.

Direct Mailing (Direktwerbung)

 

Direkte Zustellung adressierter oder unadressierter Werbemittel (Werbebriefe, Prospekte, Kataloge, Preislisten etc.) an den Empfänger.

Direct Response TV (DRTV) und Direct Response Radio (DRR)

 

TV- bzw. Funkspots, in denen eine Telefonnummer genannt wird, unter der man Produkte bestellen oder Informationen anfordern kann.

Dispenser

 

Warenspender, zur Entnahme von Produkten und/oder Informationen (Karten, Prospekten, Salesfoldern).

Display

 

1. Warenauslage, 2. Aufstell-Plakat, Deckenhänger, allgemeiner Blickfang, 3. Anzeige eines Computers/Taschenrechners etc.

DNP

 

Dauer-Niedrig-Preis

Door-to-Door-Sale

 

Direktverkauf an der Haustür

Dummy

 

Wirklichkeitsgetreue Attrappe, z.B. Verpackungsmuster, Blindband (bei Büchern oder Zeitschriften)

Durchlaufzeit

 

Zeitdauer zwischen der Auftragserteilung und der Warenlieferung. Diese wird normalerweise in Tagen ausgedrückt.

Seitenanfang

EAN-Code (Europäische Artikel-Nummer)

 

Europaweit einheitlicher maschinenlesbarer Strichcode (8-, 13- oder 14-stellig) zur Identifikation von Artikeln und Leistungen. Die beiden ersten Stellen des gebräuchlichen 13-stelligen Codes stehen für das Herkunftsland, die nächsten 5 für die bundeseinheitliche Betriebsnummer (bbn), die nächsten 5 enthalten die individuelle Artikelnummer des Herstellers und die letzte Ziffer dient als Prüfziffer. Der EAN-Code bildet die Grundlage für den Einsatz der Scannertechnologie und erleichtert wesentlich die elektronische Kommunikation.

EAN-Kurznummer

 

8-stellige EAN für kleinvolumige Artikel.

ECR (Efficient Consumer Response)

 

Initiative von Herstellern, Groß-/Einzelhändlern und weiteren Partnern der Versorgungskette mit dem Ziel, durch gemeinsame Anstrengungen die Abläufe zu verbessern und so den Konsumenten ein Optimum an Qualität, Service und Produktvielfalt kostenoptimal bieten zu können.

EDI (Electronic Data Interchange)

 

Elektronischer Datenaustausch

EDIFACT(Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport)

 

Internationale und branchenübergreifende Vereinbarung für elektronischen Datenaustausch zwischen Unternehmen

Efficient Promotions

 

Optimierte Verkaufsförderung durch Effizienzanalyse (ECR-Baustein)

Efficient Unit Loads

 

Optimierte Transport- und Lagerraumnutzung mittels einheitlicher und kompatibler Paletten, Container oder Verpackungen (ECR-Baustein)

Eigenmarke

 

Markenartikel von Handelsunternehmen, die aus eigener oder der Produktion eines beauftragten Herstellers stammen.

Electronic Commerce

 

E-Commerce bezeichnet alle Handels-Tätigkeiten, die über elektronische Netze (insbesondere das Internet) abgewickelt werden.

ESL (Electronic Shelf Labels)

 

Tagesaktuelle Preisauszeichnung über elektronische Anzeigen am Regal; die ESLs sind über Infrarotschnittstellen mit dem Warenwirtschaftssystem verbunden

Eye-Catcher

 

Aufmerksamkeitsstarker Blickfang

Seitenanfang

Facings

 

Anzahl der in erster Regal-Reihe sichtbar plazierten Artikel.

Factory Outlet Center (FOC)

 

Einkaufs-Zentrum mit einem oder mehreren herstellereigenen Outlets.

Feng Shui

 

Wissen um die Einwirkungen der Umwelt und des Umfeldes auf den Menschen

Fill-in-Brief

 

Briefe mit individuell eingefügten Teilen (Anrede, Namen), so wird per Computer ein persönliches Schreiben simuliert

Flächenproduktivität

 

Umsatz pro Zeiteinheit und qm Verkaufsfläche. Errechnung der Verkaufsfläche: Regallänge x Regaltiefe plus halbe Gangbreite.

Floprate

 

Anteil an erfolglosen Produkteinführungen

Flyer

 

Handzettel, Angebotsblatt oder kleiner Werbeprospekt

FOC (Factory Outlet Center)

 

Einkaufs-Zentrum mit einem oder mehreren herstellereigenen Outlets.

Folder

 

Gefaltetes Prospektblatt, kleine (Werbe-) Broschüre

Franchising

 

Gegen laufende Gebühren überträgt der Franchisegeber dem Franchisenehmer eine Systemidee, Namen und Corporate Identity. Beispiele: McDonalds, OBI

Freelancer

 

Freiberuflicher Mitarbeiter von Werbeagenturen (Texter, Fotografen, ...).

Freistellen

 

Aus einem Bildmotiv per Retusche alle unwesentlichen Teile entfernen, zurück bleibt das gewünschte "freigestellte" Hauptmotiv.

Frequent Shopper Program

 

Belohnung des Kunden für seine Marken bzw. Geschäftsloyalität

Frequenzbringer

 

Artikel, die so attraktiv sind bzw. so häufig gebraucht werden, dass sie Konsumenten in das Geschäft oder ans Regal locken.

Full-Service

 

Komplett-Dienstleistung einer Werbeagentur. Neben den "klassischen" Leistungen Konzeption, Gestaltung, Produktion, Mediaplanung und Streuung können z. B. Direktwerbung, PR, Marktforschung und Erfolgskontrolle dazugehören

Seitenanfang

Gadget-Brief

 

Brief mit z.B. aufgeklebtem Blickfang

Game-Promotion

 

Gewinnspiel

Gate-folder-Anzeige

 

Ausklappbare Anzeigenseite

Gestrichenes Papier

 

Papier mit glatter Oberfläche, gut geeignet für Bilderdruck

GfK

 

Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung mit Sitz in Nürnberg.

Gimmick

 

Lustige Werbeidee

Give away

 

Kleinerer, in der Regel geringwertiger Werbeartikel, der als aufmerksamkeitserhöhende, kundenbindende Zugabe kostenlos abgegeben wird.

Greifzone

 

Regalzone im Griffbereich des Konsumenten

Gross Income

 

Roheinnahmen einer Agentur, in der alle Einnahmen eines Auftrags zusammenfließen: Provisionen, Honorare, Gestaltungsrechnungen u.a.

Seitenanfang

Handelsmarke

 

1. Markenartikel von Handelsunternehmen selbst, die aus eigener oder der Produktion eines beauftragten Herstellers stammen und das eigene Sortiment abrunden oder gegenüber der Konkurrenz abgrenzen sollen (z. B. "weiße" Produkte). 2. Kommunikations- und Identifikationsmerkmal für Produkte oder Dienstleistungen.

Handelsmarketing

 

1. Hersteller-Marketing in Richtung Handel, 2. selbständige Marketing-Maßnahmen der Handelsbetriebe mit dem Ziel der Geschäftsprofilierung und der Steigerung des Absatzes

Handelspanel

 

Im Auftrag der Industrie erhobene Marktdaten im Handel.

Handzettel

 

Angebotsblatt das z. B. im Lebensmitteleinzelhandel regelmäßig eingesetzt wird (Verteilung im Geschäft oder an die Haushalte im Einzugsbereich).

Haushaltspanel

 

Marktforschungsmethode, bei der Informationen über die gesamten Einkäufe und die besuchten Einkaufsstätten eines Haushaltes gewonnen werden.

Heißfolienprägung

 

Spezielles Druckverfahren, bei dem im Hochdrucksystem (glänzende) Metall- oder Farbfolien mit hohen Temperaturen aufgeprägt werden. Diese Technik eignet sich gut für Verpackungen, Etiketten usw.

Herzflügelaufsteller

 

Ausklappbarer Pappständer auf der Rückseite eines Displays, um die Standfestigkeit zu gewährleisten.

Hinausverkauf

 

Verkauf der Ware aus den Handelsbetrieben hinaus an den Konsumenten.

Hineinverkauf

 

Verkauf von Ware vom Hersteller (oder Großhändler) in den (Einzel-)Handel

Horizontalblock

 

Präsentation von Artikeln eines Segments von links nach rechts in der gleichen Regalhöhe.

Hurenkind

 

Fachbezeichnung für Umbruchfehler in der Typografie, wenn die letzte Zeile eines Absatzes am Anfang einer neuen Seite steht. -->Schusterjunge

Seitenanfang

Image

 

Das Bild, das sich "Außenstehende" von einem Unternehmen und dessen Produkten machen.

Image-Kampagne

 

Marketing-Maßnahmen mit dem Ziel einer Verbesserung des Firmen-/Produktansehens und nicht in erster Linie der Erhöhung der Verkaufszahlen

IMC (Integrated Marketing Communication)

 

Aufeinander abgestimmte above and below the line Marketing-Maßnahmen ( Klassischer Werbeauftritt, Verpackungs- und Displaygestaltung, etc.)

Impact

 

Eindruck, den ein Werbemittel hinterläßt

Implementierung

 

Umsetzung einer (Verkaufsförderungs-)maßnahme, z. B. durch die eigene oder eine externe Außendienst-Organisation

Impulsartikel

 

Artikel, der aufgrund seiner Attraktivität oder Präsentation beim Kunden einen Kaufimpuls auslöst, ohne dass der Kaufwunsch vorher vorhanden war.

Impulskauf

 

Ungeplanter Kauf eines Artikels

Incentive

 

Anreiz, Antrieb (Sales Incentive = Verkaufsanreiz)

Inpack

 

In der Regel kleiner, geringwertiger Werbeartikel, der als kostenlose Zugabe in der Verpackung eines Produktes ist.

Instore Decision Rate (IDR)

 

Prozentualer Anteil der Kaufentscheidungen, die während des Einkaufs vor Ort im Handel getroffen werden. Die IDR variiert je nach Warengruppe und liegt im Durchschnitt in Deutschland bei ca. 60 - 70 %.

Integrated Marketing Communication (IMC)

 

Aufeinander abgestimmte above and below the line Marketing-Maßnahmen ( Klassischer Werbeauftritt, Verpackungs- und Displaygestaltung, etc.)

Integrierte Kommunikation

 

Aufeinander abgestimmte above and below the line Marketing-Maßnahmen ( Klassischer Werbeauftritt, Verpackungs- und Displaygestaltung, etc.)

interaktive POP(POS)-Systeme

 

Informations- oder Unterhaltungssysteme am Ort des Verkaufs, die eine Rückmeldung und Kontaktaufnahme durch den Verbraucher erlauben

Internationale Artikelnummer

 

International abgestimmte, einheitliche und weltweit überschneidungsfreie 8-, 13- oder 14-stellige Artikelnummer für Produkte und Dienstleistungen. Sie bildet die Grundlage für den Einsatz der Scannertechnologie und erleichtert wesentlich die elektronische Kommunikation.

Seitenanfang

KAM (Key Account Management)

 

Vertriebsorganisation, bei der die Beziehung zu den (großen) Schlüsselkunden (Key Accounts) gesondert vom sonstigen Vertrieb gepflegt wird

Kaschierplakat

 

Auf das jeweilige Trägermaterial (z. B. Wellpappe oder Vollpappe) wird ein- oder zweiseitig ein Druckbogen kaschiert und dann ausgestanzt.

Key Account Management (KAM)

 

Vertriebsorganisation, bei der die Beziehung zu den (großen) Schlüsselkunden (Key Accounts) gesondert vom sonstigen Vertrieb gepflegt wird

KISS

 

Keep it simple and stupid - Reduktion von Werbemaßnahmen auf die elementaren Bestandteile in einfacher, leicht verständlicher Gestaltung

Komplementärartikel

 

Artikel, die einen anderen Artikel im Nutzen ergänzen.

Kontaktstrecke

 

Warenplatzierungsstrecke im Regal

Kooperationen

 

Horizontale: zwischen Unternehmungen innerhalb derselben Branche und Wirtschaftsstufe; vertikale: zwischen Unternehmungen innerhalb derselben Branche jedoch aus verschiedenen Wirtschaftsstufen (Hersteller, Großhändler, Einzelhändler); laterale: branchen- bzw. wirtschaftssektorenübergreifend (z. B. Handel – Versicherung)

Kopfschild

 

Schild oben am Display --> Crowner

Kundenfrequenz

 

Anzahl der Kunden, die in einem definierten Zeitraum in einem Geschäft einkaufen.

Seitenanfang

Lagerumschlagshäufigkeit

 

Angabe, wie häufig sich der durchschnittliche Lagerbestand eines Artikels im Handel jährlich umschlägt.

Laufrichtung des Papiers

 

Faser(aus)richtung des Papiers, muß beim Drucken und Falzen berücksichtigt werden

Launch

 

Einführung eines neuen Produktes/einer neuen Marke.

Layout

 

Graphischer Entwurf

Lead Time

 

Zeitdauer zwischen der Auftragserteilung und der Warenlieferung.

Leaflet

 

Kleine Broschüre oder Handzettel

Leporellofalz

 

Zickzackfalz, wird bei Werbeprospekten mit geringem Umfang verwendet.

Lettershop

 

Dienstleister mit Adressenbeschriftungs- und Kuvertier-Service (für Direktwerbesendungen / Mailings), oft mit angeschlossenem Adressen-Verlag

Logo

 

Firmenzeichen, Waren- und Markenzeichen, kann auch das Zeichen einer Aktion sein

Longseller

 

Produktdas sich gut über einen langen Zeitraum verkauft

Loop

 

Kundenlauf im Geschäft

Lpi - Lines per inch

 

Linien pro Zoll, Maßeinheit, welche die Rasterweite von Halbtonbildern beim Druck angibt.

Seitenanfang

Mail Order

 

Bestellung per Post

Mailing

 

Adressiertes Werbeschreiben mit/ohne Warenmuster

Marktsegmentierung

 

Marktaufteilung in Teilgruppen (Segmente), um optimale Werbewirksamkeit bzw. Absatzchancen zu erzielen --> Zielgruppenselektion

Merchandising

 

1. Regalpflege / Displaypflege, die im Handel oft von externen Kräften übernommen wird. 2. Andere Bezeichnung für die Verkaufsförderung des Herstellers im Handel. 3. Übertragung von zugkräftigen Symbolen z. B. aus Filmen, Sportvereinen etc. auf irgendwelche Artikel (z. B. T-Shirts).

Me-too-Produkte

 

Nachahmung bereits am Markt befindlicher Produkte.

Millimeterpreis

 

Berechnungsmodus für Anzeigenpreise (Preis pro Millimeter und eine Spalte). Gesamtpreis einer Anzeige: Höhe mm x Spaltenzahl x Millimeterpreis

Moiré

 

(Fehlerhaftes) Muster im Druck, das durch Überlagerung unterschiedlicher Raster entsteht.

Seitenanfang

Never Out Of Stock

 

Vermeidung von Vorratslücken. Die Verkaufsbereitschaft aller Artikel ist immer gewährleistet.

Nielsengebiete

 

Geografische Aufteilung der Bundesrepublik Deutschland (durch das Marktforschungsinstitut Nielsen) in Wirtschaftsräume zur zielgruppengenaueren Marktbearbeitung unter Berücksichtigung regionaler Charakteristika.

No name Produkte

 

Produkte, die keine Marken-Produkte sind, kein Markenimage haben, sondern "namenlos" sind ("weiße" Produkte).

Nutzen

 

1. Verwendungsmöglichkeit eines Produkts 2. Anzahl der Druckexemplare, die aus einem (Papier-)Bogen geschnitten werden können.

Seitenanfang

Offsetdruck

 

Flachdruckverfahren. Die Bild- und Schriftelemente werden auf eine Druckplatte übertragen, wobei die druckenden und nicht druckenden Elemente auf einer Ebene liegen, nur durch chemische Reaktion (Fett und Wasser) getrennt. Der Druck geschieht indirekt: vom Druckplattenzylinder auf einen mit Gummituch bespannten Zylinder und dann auf Papier.

Omnibusbefragung

 

In einem einzigen Erhebungszyklus werden mehrere Themen von verschiedenen Auftraggebern abgefragt.

One-Stop-Shopping

 

Möglichkeit, beispielsweise in großen Einkaufszentren, mit einem Einkauf alle benötigten Produkte zu erwerben.

On-Pack-Promotion

 

Dem Produkt werden Produktmuster oder Beigaben auf der Verpackung zugefügt

Optical Character Recognition

 

Optische Zeichenerkennung - maschinelles Lesen

Ort des Verkaufs (Point of Sale - POS)

 

Ort des Angebotes, also Verkaufsraum oder z. B. Marktstand. Anstelle von POS wird auch der Begriff POP (Ort des Einkaufs) verwendet.

Out of Stock (Vorratslücke)

 

Artikel, die gelistet, aber nicht distribuiert bzw. verkaufsbereit sind.

Outlet

 

Verkaufsstelle bzw. Filiale

Outsourcing

 

Auslagern bestimmter Tätigkeiten an Dritte

Seitenanfang

Paginieren

 

Fortlaufende Nummerierung von Seiten einer Drucksache

Paletten-Display

 

Die Ware wird am POS direkt von der Palette verkauft.

Personality Promotions

 

Mit Werbepersonal durchgeführte Verkaufsförderungs-Aktionen

Platzierung

 

1. Produktpräsentation, 2. Anordnung von Werbemitteln in oder an Werbeträgern (z.B. Plakate an Säulen, Wänden, Wartehäuschen), 3. Anordnung von Anzeigen in bestimmten Medien zu bestimmten Erscheinungsterminen an bestimmten Stellen

Point of Purchase (POP)

 

Ort des Einkaufs.

Point-of-Sale (POS)

 

Ort des Verkaufs

POS-Werbung / POS-Marketing

 

Maßnahmen zur Förderung des Abverkaufs von Produkten, Sortimenten und Dienstleistungen aus dem Handel - die Grenzen zwischen Werbung bzw. anderen Marketing-Maßnahmen am Point of Sale und der --> Verkaufsförderung sind fließend.

Pretest/Posttest

 

Überprüfung der Akzeptanz/Gestaltung eines Produktes vor bzw. nach der Einführung.

Product-Placement

 

Plazierung von Markenprodukten in Filmen, Fernseh-Sendungen etc.

Promotion

 

Verkaufsförderungsaktion

Promotion Article

 

Artikel, die im Rahmen einer zeitlich begrenzten Aktion angeboten werden.

Promotion Price

 

Preis unter dem Standardpreis eines Produktes.

Propagandist/in

 

Werbepersonal, das Probieraktionen durchführt

Prozyklische Werbung

 

Parallel zu den Saisonzyklen, d.h. Werbeausgaben und Umsätze liegen im gleichen Rhythmus --> antizyklische Werbung

Public Relations (PR)

 

Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, das Ansehen eines Unternehmens zu verbessern. Dazu gehören Kontaktpflege, Pressekonferenzen, -information, Publikationen, Hauszeitschriften, Sponsoring, Betriebsbesichtigungen, Hausmessen u.a.

Pull-Strategie

 

Absatzstrategie, bei der durch Werbemaßnahmen beim Endverbraucher eine Sogwirkung für ein Produkt ausgelöst werden soll, so dass dieser gezielt im Handel das Produkt nachfragt.

Push-Strategie

 

Hineinverkauf einer größeren Menge in den Handel, dem die Aufgabe des Weiterverkaufens an den Verbraucher obliegt

Seitenanfang

Rack Jobber

 

Großhändler oder Hersteller, denen in Handelsbetrieben Verkaufsraum oder Regalflächen zur Verfügung gestellt werden und die dort für eigene Rechnung Ware anbieten.

Recall

 

Ungestützte Markenerinnerung

Reckzone

 

Regalzone über der Griffhöhe des Konsumenten (Regalhöhe 200 cm).

Recognition

 

Gestützte Markenerinnerung (Vorgabe ausgewählter Markennamen)

Redaktionelles Umfeld

 

Redaktioneller Text im Umfeld einer Anzeige.

Regaleinsatz

 

Offene Faltschachtel, die Waren im Verkaufsregal am POS heraushebt.

Regalnase

 

Hinweisschild am POS, das in Sichthöhe aus der Regalebene herausragt und den Konsumenten auf einen bestimmten Artikel oder ein Sonderangebot hinweist.

Regalstopper (Wobbler, Wipper)

 

Karton- oder Kunststoffschild, das aus dem Verkaufsregal herausragt - auch wippt - und damit die Aufmerksamkeit des Kunden auf ein bestimmtes Produkt lenkt.

Regalstreifen

 

Wird an der Vorderkante des Regalbodens befestigt und weist auf ein Produkt oder eine Produktfamilie hin.

Regalzonen

 

Vertikale Verkaufszonen im Regal, die nach dem Maßstab von Erwachsenen eingeteilt sind: Reckzone, Sicht- und Greifzone, Bückzone

Relaunch

 

Wiedereinführung eines bereits auf dem Markt befindlichen Produktes nach Überarbeitung.

Response/Recall

 

Reaktionen bzw. Feedback auf werbliche Maßnahmen, z.B. über Telefon-Hotline, Teilnahmekarten oder Coupon.

Rotationsdruck

 

Druck mit runden Druckzylindern auf endlosen Papierbahnen, Einsatz im Zeitungsdruck und für Massendrucksachen

Seitenanfang

Saisonwerbung

 

Werbeaktivitäten mit saisonalem Schwerpunkt z.B. Urlaub, Weihnachten, Frühjahr ...

Sales Folder, Salesfolder

 

Auf die Zielgruppe Handel zugeschnittene Argumententionshilfe für den Außendienst, anhand derer ein Verkaufs- oder Aktionsgespräch geführt wird.

Sales Manual

 

Das einem Verkäufer oder Außendienstmitarbeiter in Form eines Handbuches mit Preislisten, Katalogen, Prospekten, Statistiken etc. zur Verfügung gestellte Informationsmaterial.

Sales Point

 

Hauptverkaufsargument

Sales Promotion

 

Absatz-/Verkaufsförderung

Sales Research

 

Verkaufsanalyse, Absatzforschung

Sample

 

Muster, Probe

Sampling-Aktion

 

Verteilung von Proben

Scanner

 

Ein Gerät, das optische Informationen (z. B. ein gedrucktes Strichcodesymbol) für eine nachfolgende Decodierung in elektrische Signale umwandelt und an einen Computer überträgt.

Schaupackung (Dummy)

 

Überdimensionierte Packungsattrappe.

Schusterjunge

 

Erste Absatzzeile als letzte Zeile einer Seite

Schütte

 

(Boden-)Verkaufsdisplay oder Warenregal, wo die Ware dem Konsumenten als Schüttgut zum "Zugreifen" angeboten wird.

Schwellenpreis

 

Preis, dessen Überschreiten vom Verbraucher oft sehr bewusst wahrgenommen wird und gegebenenfalls eine Veränderung der Nachfrage bewirkt (z.B. 1,99 Euro).

Scribble

 

Handskizze

Self Liquidating Offer

 

Ein werblich gestalteter Artikel, der sich durch den Verkauf selbst finanziert.

Shooting

 

Foto-Shooting, professionelle (Werbe-) fotografie

Shop-in-Shop

 

Unterabteilung im Handelsunternehmen, in dem alle Produkte eines Unternehmens gesondert ausgestellt sind.

Shopping Mall

 

Einkaufszentrum

Sichtzone

 

Regalbereich, der im direkten Blickfeld des Konsumenten liegt.

Smart Shopper

 

"Schnäppchen-Jäger", der besonderen Wert auf das Preis-/Leistungsverhältnis legt.

Sonderplatzierung

 

Zeitlich begrenzte Verkaufsförderungsaktion mit Normalpreisen.

Space-Management

 

Regaloptimierung

Spill-Over-Effekt

 

Einfluss einer Marketingmaßnahme auf Substitutionsprodukte

Sponsoring

 

Bereitstellung von Mitteln für Personen und Organisationen im sportlichen, kulturellen und sozialen Bereich zur Erreichung von unternehmerischen Marketing- und Kommunikationszielen.

Spontankauf

 

Ungeplanter Kauf eines Artikels --> Impulskauf

Strategische Allianzen

 

Langfristig angelegte Kooperationen zwischen unterschiedlichen Unternehmen mit Sortimenten, die sich ergänzen, zur Nutzung von Synergien.

Substitutionsartikel

 

Artikel, der einen anderen Artikel im Nutzen ersetzt.

Supply Chain

 

Wertschöpfungs- oder Versorgungskette - vom Rohmaterial bis zur Übergabe an den Endverbraucher.

Seitenanfang

Tailormade-Promotion

 

Handelsspezifische, maßgeschneiderte Verkaufsförderungs-Aktion

Teleshopping

 

Produkte werden im Fernsehen präsentiert und können bei eingeblendeten Telefonnummern sofort bestellt werden. -->DRTV (Direct Response Television)

Testimonial

 

Prominente oder sonstige glaubwürdige (neutrale) Person, die sich im Rahmen von Marketingmaßnahmen zu Gunsten eines Produktes / Unternehmens ausspricht

Testkauf (Mystery Shopping)

 

Probekauf, um die Bedingungen und Verkaufsargumente vor Ort zu prüfen.

Tonality

 

Grundstimmung einer Werbeaussage, die den Stil äsmtlicher Werbemittel bestimmt

Topper, Topschild

 

Schild oben am Display --> Crowner

Trade

 

Handel

Trade Marketing

 

Handelsmarketing

Trading down

 

Abbau des Leistungsniveaus einer Betriebsform des Handels verbunden mit Niedrigpreisen

Trading up

 

Niveauerhöhung einer Betriebsform des Handels

Transaktionswert

 

(Bon-)summe eines Einkaufs.

Trend-Scouting

 

Aufspüren von neuesten Entwicklungen innerhalb einer "Szene"

Seitenanfang

Ubiquität

 

Überallerhältlichkeit eines Gutes

Umschlagshäufigkeit

 

Absatz in Stück / durchschnittlicher Bestand in Stück.

USP (Unique Selling Proposition)

 

Einmaliger und unverwechselbarer Verkaufsvorteil eines Angebots / eines Unternehmens

Seitenanfang

Verkaufsförderung (VKF)

 

(Temporäre) Marketing-Maßnahmen, die mit Hilfe von Displays, Aktionen, Angeboten den Absatz von Waren und Dienstleistungen am Point of Sale (POS) fördern.

Vertikalblock

 

Präsentation von Artikeln eines Segments in klar abgegrenzten Blöcken im Regal von oben nach unten.

Visual Merchandising

 

Besondere Herausstellung von bestimmten Artikeln oder Warengruppen durch Gestaltungsselemente wie Regalrahmen, Beleuchtung etc.

VKF (Verkaufsförderung)

 

(Temporäre) Marketing-Maßnahmen, die mit Hilfe von Displays, Aktionen, Angeboten den Absatz von Waren und Dienstleistungen am Point of Sale (POS) fördern.

Vorratslücke (Out of Stock)

 

Artikel, die gelistet, aber nicht distribuiert bzw. verkaufsbereit sind.

Seitenanfang

Werbeträger

 

Sind alle Medien wie Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk, TV, Plakatwände, Kino, ...

Wertschöpfungskette

 

Umfasst sämtliche Produktions- und Absatzstufen von der Rohstoffgewinnung über die Produktion bis hin zum Absatz an den Konsumenten.

Win/win-Strategie

 

Zusammenarbeit zum Nutzen aller Beteiligten

WKZ (Werbekostenzuschuss)

 

Werbekostenzuschuss der Industrie an den Handel

Seitenanfang

Zweitplatzierung

 

Warenplatzierung zusätzlich zur normalen Regalflächenplatzierung, z. B. vor der Kasse (meist zum Normalpreis)

A  B  C  D  E  F  G  H I  K  L  M  N  O  P  R  S  T U  V  W  Z

Begriffe aus Marketing & Communication